Tier E Einachsschlepper

Bucher K3

Ein Schweizer Heritage-Einachsschlepper (Einachser) von Bucher-Guyer aus Niederweningen. Der K3 (Mitte der 1950er) lief mit einem MAG-Viertakter und arbeitete eher als Balkenmäher und Geräteträger denn als Bodenfräse (der Messertyp ist nominell). Bucher baute von 1953–73 rund 5.000 Einachser und hat eine starke alpine Sammlergemeinde. Motortyp und Baujahr aus Heritage-Quellen; Gewicht ist klassentypisch und die Arbeitsbreite geräteabhängig, daher sind die Spezifikationen gekennzeichnet.

Richtpreis
400 £–1.500 £

Angaben werden noch geprüft.Wir veröffentlichen Schätzungen offen, statt sie zu verbergen. Die Angaben hier sind eine Gebrauchtmarkt-Spanne und sollten vor dem Kauf mit einem aktuellen Händlerangebot oder einer Listung abgeglichen werden.

Für wen geeignet

Am besten für: Sammler und alpine Selbstversorger, die einen Schweizer Einachser restaurieren.

Stärken

  • Robuste Schweizer Technik
  • Geräteträger für Mähen und Bodenbearbeitung
  • Starke alpine Sammlergemeinde
  • Einfacher MAG-Viertakter

Kompromisse

  • Eingestellt — nur gebraucht
  • Ein Mäher/Träger, keine Bodenfräse
  • Breite geräteabhängig; Gewicht ungefähr

Was der K3 ist – und was nicht

Der Bucher K3 ist ein Motormäher und Geräteträger, kein Fräsgerät – der Messertyp in unserer Datenbank ist nominell. Bucher-Guyer aus Niederweningen im Kanton Zürich baute die K-Einachser von 1953 bis 1973 in einer Gesamtzahl von rund 5.000 Stück, und der K3 ab 1956 lief mit einem MAG-Viertakter aus Genf, einem Einzylinder mit etwa 7 PS. Das Gewicht von rund 115 kg ist klassentypisch geschätzt, die Arbeitsbreite hängt vom angebauten Mähbalken oder Gerät ab. Wer mit dem K3 ein Beet umbrechen will, hat die falsche Maschine; wer eine Alpwiese mit Schweizer Technik der 1950er mähen oder ein Stück Landtechnikgeschichte restaurieren will, hat die richtige.

Bucher, Niederweningen und die alpine Sammlergemeinde

Bucher ist in der Schweiz vor allem für die Record-Motormäher bekannt, und die K-Einachser waren die Antwort auf denselben Bedarf: eine Maschine, die auf Hangwiesen mäht, auf die kein Traktor fahren kann, und die dazu Anhänger und Geräte bewegt. Genau deshalb sitzt die Sammlergemeinde heute dort, wo die Maschinen gearbeitet haben – in der Deutschschweiz, in Vorarlberg, Tirol und im Allgäu. Für einen Käufer aus Norddeutschland heißt das: Der K3 ist selten, die Anfahrt lang, und die Preise werden in der Schweiz gemacht. Wer dort sucht, sollte Franken, Zoll und Transport einrechnen, bevor er den Aufrufpreis für ein Schnäppchen hält.

Gebraucht kaufen – Sammlerrealität

Wie jede eingestellte Maschine gibt es den K3 nur gebraucht, und die Bandbreite reicht vom festgerosteten Scheunenfund ohne Mähbalken bis zum laufenden, lackierten Sammlerstück mit Originalgeräten – die Preisspanne auf dieser Seite bildet genau das ab und ist ausdrücklich ein Schätzwert. Vor der Besichtigung klären, was dazugehört: Mähbalken mit Messer und Fingern, Transporträder oder Anhängerkupplung, Bodenbearbeitungsgeräte, Papiere. Der Mähbalken ist der wichtigste Posten; ein K3 ohne Balken ist ein Motor auf zwei Rädern, und ein passender Balken ist heute schwerer zu finden als die Maschine.

Am Gerät selbst: Dreht der MAG-Viertakter frei durch und hat er Kompression? Springt er an und läuft er ohne Aussetzer? Greifen Kupplung und Getriebe, läuft der Mähbalken ohne Schlagen, sind Messer und Finger vollständig? Wie sehen Reifen, Felgen und Rahmen aus – Risse und Verzug am Rahmen sind bei einer Maschine, die jahrzehntelang am Hang gearbeitet hat, kein Randthema. Unser Ratgeber Einachser gebraucht kaufen beschreibt die allgemeine Prüfung; beim K3 kommt die Sammlerfrage nach Originalität und Vollständigkeit dazu.

Für wen der K3 heute Sinn ergibt

Für Sammler Schweizer Landtechnik ist der K3 mit seiner kleinen Stückzahl eine begehrte Rarität; für einen alpinen Selbstversorger mit Werkstatt kann ein gesunder K3 mit Mähbalken eine steile Wiese noch immer ehrlich mähen. Für alle anderen ist er nichts: Ein Viertakter der 1950er ohne Werksersatzteile ist ein Hobby, das Zeit und Schrauberkenntnis kostet, und die Maschine kann weder fräsen noch bietet sie die Sicherheit und Bedienbarkeit eines aktuellen Geräts. Wer Hangwiesen zuverlässig mähen oder Boden bearbeiten muss, findet die passenden Maschinen von Agria, BCS oder Goldoni in unserem Ratgeber Bester Einachser.

Technische Daten

Technische Daten für K3
Kategorie Einachsschlepper
Typ Frontfräse · Klassiker / nicht mehr lieferbar
Antrieb Benzin
Motor MAG 4-stroke single-cylinder (~7 hp)
Leistung 7 PS / 5.2 kW
Arbeitsbreite Variiert je nach Konfiguration
Gewicht 115 kg
Status Nicht mehr lieferbar
Markteinführung 1956
Richtpreis 400 £–1.500 £
Preisbasis Gebrauchtmarkt-Spanne

Breite und Gewicht bestimmen die Flächenleistung und die Wendigkeit — schwerere Maschinen graben kräftiger, sind aber schwerer zu wenden und zu transportieren.

Bucher K3 — Ihre Fragen

Was kostet Bucher K3?

Der Richtpreis liegt bei 400 £–1.500 £, basierend auf Verkaufspreisen am Gebrauchtmarkt. Bestätigen Sie ihn immer mit einem aktuellen Angebot — diese Angaben sind Schätzwerte, die noch zu prüfen sind.

Für welche Flächengröße eignet sich Bucher K3?

Sammler und alpine Selbstversorger, die einen Schweizer Einachser restaurieren. Als Klassiker variiert die Arbeitsbreite je nach Fräse und Motor — prüfen Sie das konkrete Exemplar, das Sie kaufen.

Ist Bucher K3 ein Benzin-, Diesel- oder Elektrogerät?

Antrieb: Benzin (MAG 4-stroke single-cylinder (~7 hp)). Das bedeutet kräftige Dauerleistung zum Aufbrechen und Wenden des Bodens, bei routinemäßiger Wartung von Kraftstoff und Öl.

Kann man mit dem Bucher K3 fräsen?

Nicht im heutigen Sinn. Der K3 wurde als Motormäher und Geräteträger gebaut; Bodenbearbeitung war mit den passenden Anbaugeräten möglich, aber eine Bodenfräse mit fester Breite ist er nicht, und passende Originalgeräte sind heute selten. Wer einen Garten umbrechen will, ist mit einer modernen Motorhacke deutlich besser bedient; der K3 ist eine Maschine zum Mähen und zum Bewahren.

Gibt es noch Ersatzteile für den Bucher K3?

Keine Werksversorgung: Die Einachser-Fertigung endete 1973, und vom heutigen Bucher-Konzern ist für Maschinen der 1950er keine Versorgung zu erwarten. Teile kommen aus der Sammlerszene in der Schweiz und im Alpenraum – Teilespender, Tauschbörsen, Nachfertigungen für Messer und Finger des Mähbalkens. Für den MAG-Motor sind Kolben, Dichtungen und Zündteile die kritischen Posten; ein laufender, kompressionsstarker Motor ist beim K3 der eigentliche Wert.

  • Einachsschlepper

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